Vorarlberger Eigentümervereinigung legt 15-Punkte-Plan zu neuem Mietrechtsgesetz vor

Wien kündigt eine Mietrechtsreform an, die mit Anfang August präsentiert werden soll. Die Vorarlberger Eigentümervereinigung (VEV) legt schon heute einen praxisbezogenen 15-Punkte-Plan vor, der als Grundstein für ein neues Mietrechtsgesetz den Wohnungsmarkt nachhaltig entlasten würde. Mit nur 15 Punkten könnte ein innovatives, modernes und praxistaugliches neues Mietrechtsgesetz geschaffen werden. „Unsere Lösung zeugt von über 40 Jahren Beratungserfahrung im Mietbereich und könnte endlich mehr Wohnraum bringen“, so VEV-Präsident Markus Hagen.

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Folgen der Steuerreform dramatisch: Investitionsmotor wird ausgebremst

Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen zur Gegenfinanzierung der Steuerreform 2015/2016 auf den heimischen Wohnungsmarkt? Der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) wollte es genau wissen – und hat bei der Ökonomin Agnes Streissler-Führer ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das wenig erfreuliche Ergebnis: Die Investitionsbereitschaft der in den vergangenen Jahren bereits überproportional belasteten Immobilienwirtschaft wird weiter sinken.

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Geplante Novelle des Kanalisationsgesetzes macht Wohnen teurer

Bei der Vorarlberger Eigentümervereinigung (VEV) stößt die geplante Novelle des Kanalisationsgesetzes auf Kritik. Ziel dieser Novelle sei eine empfindliche und flächendeckende Gebührenerhöhung zu Gunsten der Gemeinden, ärgert sich VEV-Präsident Markus Hagen. Wohnen werde dadurch für alle Vorarlberger wieder ein Stück teurer. Denn: Neben der Einführung einer hohen Grundgebühr droht zur Berechnung die Einbeziehung zusätzlicher Geschossflächen. Hinzu komme, dass Eigentümer nachträglich teure Pläne vorzulegen hätten. „Dies ist kein Bekenntnis zum leistbaren Wohnen. Ohne Offenlegung der tatsächlichen Kanalisationskosten ist eine derart empfindliche Gebührenerhöhung nicht zu rechtfertigen“, so Hagen.

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Mythos „Leistbares Wohnen“? Statistiken sehen kritische Grenze weit entfernt

Spannende Podiumsdiskussion auf dem Immobilien Forum West: Unter dem Titel „Luxusgut Wohnen – wie schaffen wir die Trendwende?“ debattierten fachkundige Experten, darunter VEV-Präsident Markus Hagen, über die Notwendigkeit einer Kostenreduktion beim Bauen und Wohnen. Hagen machte deutlich: Die emotional geführte öffentliche Debatte verschließe die Augen vor den Fakten – würden die durchschnittlichen Wohnkosten in Vorarlberg doch „nur“ 17 Prozent des Haushaltseinkommens betragen.

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